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Bärentraube

Bärentraube (Arctostaphylos uva ursi)

In den Blättern findet man neben Gerbstoff, Gallussäure, Arbutin und Methylarbutin. Die beiden letzten Stoffe werden im Organismus praktisch nicht verändert. Sie verlassen das Körperinnere durch die Nieren und beginnen erst im Harn einen keimtötenden Stoff abzuspalten. Dies geschieht allerdings nur dann, wenn der Harn nicht sauer reagiert. Daher ist es wichtig, bei der Einnahme von Bärentraubenblättertee gleichzeitig Speisesoda einzunehmen. Überreichlicher Genuss von Bärentraubenblättertee kann zu magenbeschwerden führen. Der Urin wird durch den Bärentraubenblätter-Tee meist verfärbt. Die Verfärbung ist jedoch kein Grund zur Sorge.

Fakten: Bärentraube

Andere Namen:  Wilder Buchs, Moosbeere, Sandbeere, Steinbeere, Wolfstraube 
Verwendbare Pflanzenteile:  Blätter 
Hauptanzeigen:  bei Blasenkatarrh